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Krankentagegeld

Krankentagegeld nach Beendigung der Lohnzahlung

Das Krankentagegeld sichert die Einkünfte bei längerer Krankheit. Die Entgeltfortzahlung ist durch den Arbeitgeber (in der Regel) für 6 Wochen gesichert. Bleibt man länger krank, löst die gesetzliche Krankenkasse den Arbeitgeber ab und zahlt ein Krankengeld. Dieses beträgt maximal 90% vom letzten Netto und höchstens 70% vom letzten Brutto, allerdings auch nie mehr als 86,63 Euro je Krankheitstag (2011). Davon sind noch Beiträge zur Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung zu zahlen, wenn dort Versicherungspflicht besteht. Alle gesetzlich Versicherten - insbesondere höhere Einkommensbezieher - haben Handlungsbedarf und sollten sich zur privaten Krankentagegeldversicherung beraten lassen, möchte man nicht starke finanzielle Einbussen bei längerer Krankheit erleiden.

Krankentagegeldhöhe bestimmen

Die Höhe des Krankentagegeldes sollte dem aktuellen Einkommen angepaßt werden und alle Abzüge berücksichtigen. Damit ist sichergestellt dass weitere Verpflichtungen z.b Kredite, Miete etc. und die Lebenshaltungskosten unverändert beibehalten werden können. Mit Karenzzeiten - Zeiten zwischen Krankheitsbeginn und Krankentagegeldzahlung - lassen sich zusätzliche Parameter in den Versicherungsschutz integrieren und die Prämienhöhe beeinflussen.

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