Mit 3 Tipps zur Risikovoranfrage bei Versicherungen, zeigen wir einen gefahrlosen Weg zur passenden Versicherung, bei Vorliegen bestimmter risikorelevanter Umstände, wie beispielsweise Krankheiten, Berufsrisiken oder gefährlicher Hobbies. Eine Risikovoranfrage sollte insbesondere bei den Versicherungen: Berufsunfähigkeitsversicherung, Privater Krankenversicherung oder Risikolebensversicherung vor einer Antragstellung durchgeführt werden. Die Wahrscheinlichkeit von einem Versicherer abgelehnt oder nur zu erschwerten Bedingungen angenommen zu werden, ist gerade bei Versicherungen mit Gesundheitsfragen hoch. Wer hat schließlich keine Vorerkrankung oder war die letzten Jahre nicht beim Arzt. Die Risikovorprüfung ermöglich ein Prüfergebnis bereits vor der eigentlichen Antragstellung zu erhalten, ohne dass es dem Anbieter erlaubt ist persönliche Daten zu speichern oder weiterzuleiten.

Es besteht damit keine Gefahr im HIS (Hinweis- und Informationssystem der Versicherer) zu landen, welches umgangssprachlich auch schwarze Liste genannt wird. Ein Eintrag erschwert den aktuellen und möglichen zukünftigen Abschluss einer Versicherung, und sollte daher vermieden werden. Stellt ein Versicherer eine Erschwernis fest, ist es ihm erlaubt diese in die HIS-Zentraldatei weiterzuleiten, und weiteren Versicherern damit den Zugriff zu gewähren. All diese Nachteile vermeidet die Risikovoranfrage, da diese ohne Meldung oder dauerhafter Datenspeicherung auskommt. Häufig wird auch von einer “anonymen” Risikovoranfrage gesprochen.

1. Tipp zur Risikovoranfrage bei Versicherungen: der Versicherungsmakler

Krankheitsbilder werden von Versicherung zu Versicherung teils unterschiedlich bewertet, es macht daher wenig Sinn bei mehreren Versicherungsagenturen vorzusprechen und immer wieder die selben Angaben zu machen. Besser man bedient sich eines unabhängigen Versicherungsmakler, welcher direkt mit nur einer Angabe eine Vielzahl an Versicherungen gleichzeitig abfragen kann. Zusätzlich werden dort auch Versicherungsbedingungen und Angebote auf Ihre Qualität geprüft.

2. Tipp zur Risikovoranfrage bei Versicherungen: die Patientenakte

Durch die umfangreichen und weit zurückreichenden Gesundheitsfragen besteht die Gefahr, dass Gesundheitsangaben vergessen werden. Es empfiehlt sich daher bereits im Vorfeld einer Risikovoranfrag bei Versicherungen sich einen Auszug aus der eigenen Patientenakte bei seinem (Haus-)Arzt geben zu lassen. Hierauf haben alle Patienten einen Rechtsanspruch gem. §10 Abs. 2 der Berufsordnung für Ärzte. Ein Musterschreiben zur Anforderung der Patientenunterlagen finden Sie hier.

3. Tipp zur Risikovoranfrage bei Versicherungen: die Selbstauskunft

Oftmals genügt die einfache Angabe einer Diagnose oder eines Diagnoseschlüssels nicht. Machen Sie daher auf weitergehenden Selbstauskunftsformularen nähere Angaben zum Krankheitsbild oder -verlaufs. Damit können Versicherer sich eine umfangreicheres Bild zur Vorgeschichte Machen. Je mehr Angaben desto besser. Ihr Versicherungsmakler bietet die entsprechenen Formulare an.

Resultat einer Risikovoranfrage bei Versicherungen

Nach vorliegen der Risikovoranfrage-Ergebnisse sollten diese hinsichtlich Preis-Leistung und Erschwernis abgewogen werden, um zu einer optimalen Versichererauswahl zu gelangen.