Denkmalimmobilien bieten neben dem klassischen Kapitalinvestment in Betongold noch den Charme eines beachtlichen Steuervorteils für den Investor. Seit Jahren bietet diese Anlageklasse dem Kapitalanleger Erfolge. Leider ist das Angebot an geeigneten Objekten knapp, daher sollten wichtige Punkte vor einem Einstieg beachtet werden, damit die Denkmalimmobilien zum Erfolg führen.

Die Situation am Markt der Denkmalimmobilien

Nicht erst seit der Niedrigzinsphase und den damit historisch niedrigen Finanzierungszinsen, stehen Immobilien bei Anlegern hoch im Kurs. Fehlende Alternativen für die Altersvorsorge lassen Wohnungen und Häuser auch für den Ruhestand zu einer Option werden. Die regelmäßigen Mieteinnahmen gepaart mit Steuervorteilen sorgen für reichlich Nachfrage. Sachwerte sind begehrt und wandeln Geldvermögen in inflationsgeschützte Anlagen um. Die historische Architektur und die meist attraktiven Lagen lassen die Herzen höherschlagen. Leider ist der Markt in Ballungsräumen und Großstädten in den letzten Jahren abgegrast worden, und es ist zunehmend schwieriger an gute Lagen zu gelangen. Die klassischen Anlagestädte der Vergangenheit mit Dresden und Leipzig bieten kaum noch 1A Lagen. Die Lage ist jedoch bekanntlich das wichtigste Kriterium bei einer Immobilie. Die Anbieter von Denkmalimmobilien ziehen daher aktuell in kleinere Städte weiter, wo noch gute 1A Häuser mit Potenzial vorhanden sind.

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Die Denkmal AfA

Die anrechenbaren Sanierungskosten vom Kaufpreis können vollständig über 12 Jahre von der Steuer abgesetzt werden. Dieser Teil liegt nicht selten zwischen 50 und 80 Prozent der Gesamtkosten. Naturgemäß lohnt sich das nur bei entsprechend hohem zu versteuerndem Einkommen.

Lage, Lage, Lage

Die Lage sollte in einer begehrten Wohngegend mit starker Nachfrage sein und die Stadt über entsprechende Wachstumsperspektiven verfügen. Diese lassen sich unter anderem auch an steigenden Einwohnerzahlen ablesen lässt. Ein Anlegen in schrumpfenden Städten dürfte mittelfristig die Wohnpreise negativ beeinflussen. Beachten sollte man auch die Historie und Erfahrung des Bauträgers in der Kernsanierung solcher Objekte. Die Qualität der Sanierung ist auch wesentlich, um billigen und kurzfristigen Modernisierungsbedarf zu vermeiden. Beachtet werden sollte daher eine jederzeitige Baubegleitung durch den TÜV oder die dekra, um die Qualität zu sichern. Diese hochwertigen Sanierungen sichern dem Anleger auch einen späteren hohen Wiederverkaufswert, oder aber eine beständige hohe Mieteinnahme. Gerade diese konstanten Erträge sollten im Hinblick auf ihre Mietrendite überprüft werden, denn auch ohne Sonder-AfA bietet eine Immobilie sichere Erträge auf das eingesetzte Kapital.

Denkmalimmobilien als Geldanlage bieten dem Anleger eine sichere langfristige Rente gepaart mit anfänglichen Steuervorteilen. Der Anlagehorizont sollte mindestens 15 Jahre betragen oder länger, um maximale Vorteile zu erzielen. Nach diesem Zeitraum ist mit einem jährlichen Überschuss von rund drei Prozent meist schon ein Drittel des Kaufpreises getilgt. Bei einer umfänglichen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung sollten zukünftige Preis- und Mietsteigerungen außen vorgelassen werden.

Details und Beratung

Die Auswahl des Standorts und der geeigneten Wohnungsgröße sollte unbedingt auf die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort und mit einem Fachmann abgestimmt werden. So gibt es Standorte mit größerer Nachfrage nach kleinen Einheiten mit Ein- oder Zwei-Zimmer-Wohnungen, oder aber Standorte wo größere Wohneinheiten beliebter sind und einen Engpass darstellen. Die Ausstattung der Wohnungen und die Grundrisse müssen stimmen und des sollten Balkone oder Terrassen verfügbar sein.

Gerne beraten wir Sie bei Auswahl und Standort Ihrer Denkmalimmobilie.

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