Die Zuflüsse in die börsengehandelten Fonds sind enorm, die sogenannten Exchange Traded Funds – ETFs – bilden einen Markt oder Index möglichst exakt nach und verfolgen dabei keine eigene Anlagestrategie. Durch den fehlenden aktiven Handel spricht man auch von passiven Investments.

Was macht ETFs oder Indexfonds so attraktiv?

Die ETFs oder Passivfonds sind ebenso fungibel, transparent und bereits für kleine Anlagesummen erhältlich, wie die Aktiven Fonds. Insolvenzgeschützt sind beide Anlageklassen durch den Ausweis als Sondervermögen vom Emittent. Das größte Argument für die Anlage sind deren vergleichsweise geringen Kosten im Vergleich zu einem gemanagten Aktivfonds. Standard bzw. Core-ETFs sind bereits für weniger als 0,5 Prozent erhältlich, wogegen Aktivfonds gerne mal 1,8 aufwärts, plus Transaktionskosten, plus gegebenenfalls eine Erfolgsprämie verlangen. Im Langfristvergleich schlagen nur wenige Fondsmanager den zugrundeliegenden Index, daher bietet sich insbesondere bei Langfriststrategien oder in der Altersvorsorge die Wahl eines ETFs als Anlagemotor an. Kurzfristig gibt es immer wieder Fondsmanager denen es gelingt den Index zu schlagen, die Schwierigkeit liegt allerdings in deren Identifikation und in deren Konstanz.

So gelingt es den Wenigsten dauerhaft den Markt zu übertreffen.

Die Wissenschaft spricht hier auch von Kapitalmarkteffizienz. Märkte sind effizient und richtig allokiert, wogegen oft nur mit dem Eingehen höherer Risiken die Marktrendite dauerhaft schlagbar ist. Wozu also langfristig mehr für das Management bezahlen, wenn dieses ohnehin nicht besser als der zugrundliegende Index ist?

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