der FINANCEDOOR GmbH

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Finanzberater Weiterbildung

Wenn es um die Karriere und Kenntnisse als Finanzberater geht, ist Weiterbildung ein absolutes Muss. Die Finanzbranche ist bekanntlich sehr dynamisch und verändert sich ständig. Um erfolgreich zu sein und den Kunden die bestmögliche Beratung zu bieten, müssen Finanzberater immer auf dem neuesten Stand sein.

Möglichkeiten der Finanzberater Weiterbildung

  • Eine Weiterbildung als Finanzberater kann auf verschiedene Arten erfolgen. Zum einen besteht die Möglichkeit, an Seminaren und Workshops teilzunehmen. Diese bieten die Möglichkeit, neues Wissen zu erwerben und aktuelle Trends und Entwicklungen in der Finanzdienstleistung zu diskutieren. Ein solches Seminar kann zum Beispiel den Schwerpunkt auf neue Anlagestrategien oder Steuergesetze legen.
  • Eine weitere Möglichkeit der Weiterbildung ist das Lesen von Fachliteratur und Fachzeitschriften. Hier kann man sich in Ruhe über spezifische Themen informieren und auch neue Ideen sammeln. Auch das Lesen von Blogs und Online-Artikeln kann hilfreich sein, um auf dem Laufenden zu bleiben.
  • Neben diesen eher allgemeinen Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es auch spezielle Kurse und Zertifikate, die Finanzberater absolvieren können. Ein Beispiel dafür ist die für Versicherungsmakler nach §34 d GewO jährliche Weiterbildungspflicht im Umfang von 15 Stunden. Diese IHK Weiterbildung ist sehr anspruchsvoll und setzt eine hohe fachliche Kompetenz voraus. Jedoch ist sie auch ein wichtiges Gütesiegel, das bei Kunden für den Beruf des Maklers Vertrauen schafft.
  • Ein weiterer wichtiger Aspekt der Weiterbildung als Finanzberater ist das Netzwerken. Durch den Austausch mit Kollegen und Experten aus der Branche kann man nicht nur von deren Erfahrungen profitieren, sondern auch wertvolle Kontakte knüpfen. Auch das Besuchen von Branchenveranstaltungen, wie zum Beispiel Kongressen oder Messen, bietet eine gute Möglichkeit, um sich als unabhängiger Finanzberater mit Kollegen auszutauschen und sein Netzwerk zu erweitern. Wir besuchen beispielsweise jährlich den auf Investments ausgerichteten Investment-Kongress Fondsprofessionell in Mannheim

Welche Qualifikationen sind für Finanzberater wichtig

Zunächst einmal ist eine fundierte Ausbildung im Bereich der Finanzen von großer Bedeutung. Hierbei gibt es verschiedene Wege, um ein solides Grundwissen aufzubauen. Viele entscheiden sich für ein Studium der BWL mit dem Schwerpunkt Finanzen und Bankbetriebslehre oder ein vergleichbares Fachgebiet. In diesen Studiengängen werden grundlegende Kenntnisse in den Bereichen Wirtschaft, Investitionen, Risikomanagement und Finanzmärkte vermittelt. Doch allein ein Studium reicht oft nicht aus, um als kompetenter Finanzberater durchzustarten.

Eine weiterführende Qualifikation in Form von Weiterbildungen ist daher äußerst wichtig. Es gibt diverse Weiterbildungsangebote, die speziell auf die Anforderungen von Finanzberatern zugeschnitten sind. Zum Beispiel bieten renommierte Finanzinstitute Schulungen und Seminare an, in denen Themen wie Anlagestrategien, Finanzplanung oder Vermögensberatung behandelt werden.

Zusätzlich ist es essentiell, über eine entsprechende Zertifizierung zu verfügen. Eine der bekanntesten Zertifizierungen für Finanzberater auf Honorarbasis ist der Honorar-Finanzanlagenberater. Sie stellt sicher, dass der Finanzberater nach § 34 h der GewO ein umfangreiches Wissen in den Investmentberatung besitzt. Durch diese Zertifizierung wird das Vertrauen der Kunden gestärkt da der Honorarberater keine Provisionen erhält.

Zu einem professionellen Finanzberater gehört das lebenslange Lernen dazu.

André Perko, CEO, FINANCEDOOR GmbH

Neben den fachlichen Qualifikationen sollten Finanzberater auch über soziale Kompetenzen verfügen. Eine gute Kommunikationsfähigkeit ist unerlässlich, um Kundenbedürfnisse zu erfassen und passende Lösungen anzubieten. Ebenso wichtig ist ein ausgeprägtes Verständnis für Zahlen und Finanzthemen, um Kunden individuell beraten und ihnen bei der Erreichung ihrer finanziellen Ziele unterstützen zu können. Nicht zuletzt sollten Finanzberater auch über ein hohes Maß an ethischer Integrität verfügen, denn sie tragen eine große Verantwortung für das Vermögen ihrer Kunden.

Studium und Weiterbildungsabschlüsse

Eine weitere Möglichkeit, um sich als Finanzberater weiterzubilden, ist der Abschluss als „Bachelor of Arts – Finanzberatung für Unternehmen und Privatkunden“ oder der „Master of Arts: Financial Planning„. Diese Weiterbildungsabschlüsse bauen auf einer vorherigen kaufmännischen Ausbildung oder einer einschlägigen Ausbildung z.B. der „Ausbildung zum Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen“ auf. In diesem Lehrgang werden dir vertiefende Kenntnisse in den Bereichen Vermögensberatung, Anlageberatung und Versicherungsberatung vermittelt. Nach erfolgreichem Abschluss bist du in der Lage, umfassende Finanzberatungen durchzuführen und individuelle Strategien für deine Kunden zu entwickeln.

Für diejenigen, die bereits als Finanzberater tätig sind und ihre Kenntnisse auf dem neuesten Stand halten möchten, bieten sich regelmäßige Weiterbildungen an. Hierbei handelt es sich um kürzere, spezialisierte Lehrgänge oder Seminare zu verschiedenen Themenbereichen wie Steuerrecht, Investment oder beste Altersvorsorge. Solche Weiterbildungen ermöglichen es dir, dein Fachwissen zu erweitern und dich in bestimmten Bereichen zu spezialisieren, z.B. zum Finanzcoach oder in der Ruhestandsplanung. Dies kann dir dabei helfen, dich von der Konkurrenz abzuheben und deine Kunden noch besser beraten zu können. Es ist wichtig zu betonen, dass sowohl ein Studium als auch Weiterbildungsabschlüsse dir eine gute Basis für eine erfolgreiche Karriere als Finanzberater bieten können. Letztendlich kommt es jedoch auch auf deine persönlichen Stärken und Fähigkeiten an. Eine gute Kommunikationsfähigkeit, Verhandlungsgeschick und ein gewisses Maß an Risikobereitschaft sind genau so wichtig wie fachliches Know-how.

Wie finde ich die passende Finanzberater Weiterbildung?

Zuerst solltest du dir überlegen, in welchem Bereich du dich weiterbilden möchtest. Es gibt viele verschiedene Spezialisierungen im Finanzwesen, wie zum Beispiel Investmentberatung, Versicherungen oder Vermögensverwaltung. Überlege, welcher Bereich dich am meisten interessiert oder in dem du dich noch verbessern möchtest.

Als nächstes ist es wichtig, sich über die verschiedenen Anbieter von Weiterbildungen zu informieren. Es gibt viele Institute und Bildungseinrichtungen, die Kurse für Finanzberater anbieten. Schau dir die Inhalte der Kurse genau an und vergleiche sie miteinander. Welche Themen werden behandelt und passen sie zu deinen Interessen und Zielen? Informiere dich auch über die Reputation der Anbieter. Gibt es positive Bewertungen und Erfahrungsberichte von anderen Teilnehmern? Das kann dir helfen, eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Suche nach der passenden Weiterbildung ist die Flexibilität. Überlege, ob du einen Präsenzkurs besuchen möchtest oder ob du lieber online lernst. Es gibt Vor- und Nachteile für beide Optionen. Präsenzkurse bieten oft die Möglichkeit, direkt mit anderen Teilnehmern und Dozenten zu interagieren und sich auszutauschen. Online-Kurse hingegen bieten Flexibilität in Bezug auf Zeit und Ort. Du kannst die Kurse in deinem eigenen Tempo absolvieren und sie an deine individuellen Bedürfnisse anpassen.

Kosten der Weiterbildung

Darüber hinaus solltest du dich auch über die Kosten der Weiterbildung informieren. Weiterbildungen können eine Investition sein, aber es ist wichtig, ein realistisches Budget festzulegen. Vergleiche die Preise der verschiedenen Anbieter und achte dabei auch auf den Wert, den du für dein Geld erhältst. Sind Lernmaterialien oder Zertifikate im Preis inbegriffen? Berücksichtige auch eventuelle Reisekosten und zusätzliche Aufwendungen, wie zum Beispiel Unterkunft und Verpflegung, wenn du einen Präsenzkurs besuchen möchtest.

Beispielsweise sind unsere Erfahrungen in der Versicherungsweiterbildung mit kostenlosen Angeboten von Produktanbietern und Versicherungen derart negativ, dass wir ausschließlich auf kostenpflichtige unabhängige Weiterbildung von neutralen Dienstleistern setzen.

Beispielsweise haben wir die Möglichkeit der IHK-Zertifizierung zum Immobiliardarlehensvermittler nach §34i GewO per Online-Kurs erfolgreich genutzt. Der §34i ist Voraussetzung für die Erlaubnis der Vermittlung einer Baufinanzierung.  

Fazit

Insgesamt kann gesagt werden, dass die Weiterbildung von Finanzberatern ein wichtiger Bestandteil des Berufs ist. Sie ermöglicht es, sich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln und den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Um konkurrenzfähig zu bleiben und den stetig steigenden Anforderungen gerecht zu werden, ist es daher ratsam, die eigene Weiterbildung in den Fokus zu setzen. Das Fazit lautet daher: Weiterbildung ist ein Muss für jeden Finanzberater, der erfolgreich sein möchte.

3-schichtenmodell-der-altersvorsorge

3-Schichtenmodell der Altersvorsorge

Das 3-Schichtenmodell der Altersvorsorge stellt eine grundlegende Struktur für die Organisation der Altersvorsorge in Deutschland dar. Diese Modell gliedert sich in drei Schichten, die jeweils unterschiedliche Vorsorgeformen beinhalten. Vor der Einführung des Altersvermögensgesetzes sprach man vom 3-Säulen-Modell. Jede Schicht erfüllt dabei bestimmte Funktionen und bietet verschiedene Möglichkeiten zur Absicherung im Alter.

Aus Säulen wurden Schichten.

André Perko, Finanzberater

Die erste Schicht: die gesetzliche Rentenversicherung

Die erste Schicht des 3-Schichtenmodells beinhaltet die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) und die sogenannte Basisrente oder Rürup-Rente. Die gesetzliche Rente bildet die Basis der Altersvorsorge und ist für alle Arbeitnehmer in Deutschland obligatorisch. Die gesetzliche Rentenversicherung wird über Beiträge aus Lohn- und Gehaltseinkommen finanziert und bietet eine grundlegende Absicherung im Alter. Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung wird sowohl von Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern getragen und beträgt derzeit 18,6% des Bruttoeinkommens (Stand 2024). Die Höhe der späteren Rente richtet sich nach der Anzahl der Beitragsjahre und der Höhe des erzielten Durchschnittseinkommens.

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