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Starter-BU | Einstieg in die Berufsunfähigkeitsversicherung 

Was ist eine Starter-BU oder Einsteiger-BU

Junge Leute können bei einer Berufsunfähigkeit keine staatliche Hilfe erhalten. Die Voraussetzungen für eine Erwerbsminderungsrente werden regelmäßig noch nicht erfüllt. Eine Berufsunfähigkeitsrente vom Staat wird nicht gezahlt. Eine private Starter-BU oder Einsteiger-Berufsunfähigkeitsversicherung ist deshalb besonders wichtig. Auszubildende, Studenten, junge Familie oder Berufsstarter besitzen ein geringes Einkommen, sind aber besonders stark auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung angewiesen. Die Starter-BU bietet hierfür als Berufsunfähigkeitsversicherung mit niedrigen Startbeiträgen einen bezahlbaren Einstieg. Der Beitrag zur Absicherung steigt nach einer Anfangsphase mit der Zeit an.

Die klassische Starter-BU

Eine gewünschte Berufsunfähigkeitsrente wird beim Starter-Vertrag über die beantragte Leistungs- und Versicherungsdauer zu einem geringen Anfangsbeitrag abgeschlossen. Der Erstbeitrag erhöht sich treppenförmig jedes oder alle paar Jahre bis eine Endprämie erreicht ist. Ein angemessener BU-Schutz lässt sich dabei für geringes Geld absichern. Die Prämiensprünge sind fix und führen nach dem letzten Sprung zu einer höheren Prämie als Sie bei Vertragsbeginn für einen Normaltarif (ohne Starter-Regelung) galten. Bei Abschluss der Starter-BU muss unbedingt auf die „Endprämie“ geachtet werden.

Tipp zur Einstiegs-BU

Bist Du gesund, solltest Du bei einer Starter-BU nach der Startphase einen Wechsel der Berufsunfähigkeitsversicherung prüfen. Eventuell gibt es für das aktuelle Eintrittsalter bessere Policen hinsichtlich der Versicherungsbedingungen oder günstigere Verträge für weniger oder gleich viel Zahlbeitrag. Das kann sich lohnen. Dein Vermittler wird hierauf regelmäßig nicht hinweisen.

Tarife mit risikogerechtem Zahlbeitrag

Bei dieser Form der Starter-BU gibt es keine Stufen, sondern die Beiträge erhöhen sich anhand der Risikowahrscheinlichkeit berufsunfähig zu werden. Zu Beginn sind die Beiträge niedrig, mit jedem weiteren Jahr steigen die Zahlbeiträge an. Dies spiegelt das geringe Risiko in jüngeren Jahren wieder, welches dann aber zu stark steigenden Prämien mit zunehmendem Alter führt. Die Gefahr besteht, dass der Preis zu hoch wird und die Bezahlbarkeit mit den Jahren nicht mehr gegeben ist. Es sollte deshalb unbedingt darauf geachtet werden, das der risikoadäquate Tarif eine Umstellungsmöglichkeit in den Normaltarif während der Versicherungsdauer vorsieht. Der Tarifwechsel sollte ohne Überprüfung der dann ausgeübten beruflichen Tätigkeit oder Hobbies erfolgen. Eine Verschlechterung der Berufsgruppeneinstufung oder Gefahrenklasse kann sonst vorgenommen werden.

Wichtige Bausteine in der Einstiegs-BU

Der Schutz ist zu Vertragsbeginn meist gering oder aufgrund der Tätigkeit als Student oder Azubi auf Höchstsummen von 1000,- bis 2000,- Euro begrenzt. In einem späteren Leistungsfall kann dies zu wenig sein, schließlich steigen die Einkommen mit zunehmendem Berufsleben. Ein wichtiger Augenmerk ist daher auf die Nachversicherungsmöglichkeit zu legen. Wann und wieviel kann der BU-Schutz ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöht werden. Damit kann die BU-Versicherung an eine höhere Einkommenssituation angeglichen werden.

Zusätzlich ist es obligatorisch eine Leistungsdynamik in ausreichender Höhe mit abzuschließen. Also eine Dynamik die im Leistungsfall die BU-Rente sicher ansteigen lässt. Mindestens für einen Inflationsausgleich ist dies erforderlich. Eine reguläre Beitragsdynamik sollte ebenfalls Vertragsbestandteil sein, um leichte Steigerungen der BU-Absicherung zu erreichen.

  • Stufen- oder Treppentarife. Diese steigen in festgelegten Intervallen im Zahlbeitrag bis Sie den vollen Beitrag erreicht haben. Die Stufendauer bewegt sich meist im 5 bis 10-jährigen Intervall bis zum dann geltenden Normalbeitrag.

  • Reduzierte Vertragslaufzeiten bei vollem Versicherungsschutz und damit niedrige Prämien. Diese Starter-BU Tarife können zu bestimmten Zeitpunkten verlängert werden, und wandeln sich damit in „Normaltarife“, zum dann geltenden Eintrittsalter.

  • eine Kalkulation der Einstiegs-BU nach Ein-Jahres-Prämien (technisch einjährig kalkulierte Tarife), diese sind in der Startphase besonders günstig und steigen, dann im Beitrag Jahr für Jahr an. Meist sehen die Tarife eine Ausstiegsoption in den BU-Normaltarif vor.

Starter-BU oder Normaltarif

Vorsicht vor all zu verlockenden niedrigen Beiträgen! Betrachte genau die Ersparnis einer Starter-BU und die Prämienerhöhung nach der Startphase im direkten Vergleich mit der Normalprämie. Legst Du Wert auf eine besonders niedrige Belastung für den Berufsunfähigkeitsschutz, weil finanziell in der Ausbildung, Studium oder zum Berufsstart „nicht mehr geht“ ist die Starter-BU die beste Wahl und besser als auf diesen existenziellen Schutz zu verzichten. Als freier Versicherungsmakler vergleichen wir gerne den aktuellen Versicherungsmarkt der Berufsunfähigkeitsversicherungen und Starter-BU Tarifen für Deine persönliche Situation.

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