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Versicherungsmakler Provision: Wie viel verdient ein Makler wirklich? 

Versicherungsmakler werden in der Regel über eine Provision (Courtage) bezahlt, die von der Versicherungsgesellschaft gezahlt wird. Die Höhe der Provision liegt je nach Versicherungsart meist zwischen 2 % und 5 % der Beitragssumme oder mehreren Monatsbeiträgen.

Für Dich als Kunde entstehen dadurch meist keine direkten Beratungskosten, da die Vergütung bereits in den Versicherungsbeiträgen enthalten ist. Trotzdem stellt sich für viele die Frage: Wie viel verdient ein Versicherungsmakler eigentlich an einem Vertrag? 💰

💡 In diesem Ratgeber erfährst Du, wie Versicherungsmakler bezahlt werden, wie hoch typische Provisionen sind und welche Unterschiede es zwischen Abschlussprovision, Bestandsprovision und Honorarberatung gibt.

zuletzt aktualisiert: 08.03.2026

Versicherungsmakler Provision – kurz erklärt

✔️ Provision wird vom Versicherer gezahlt

✔️ Kunden zahlen sie indirekt über den Beitrag

✔️ Höhe meist 2–5 % der Beitragssumme

✔️ zusätzlich oft laufende Bestandsprovision

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  • versicherungsmakler provision zahlung

    Du zahlst die Provision nicht direkt

    Die Provision eines Versicherungsmaklers wird vom Versicherungsunternehmen gezahlt. Für Dich entstehen in der Regel keine direkten Beratungskosten, da die Vergütung bereits im Versicherungsbeitrag berücksichtigt ist.

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    Makler beraten unabhängig

    Im Gegensatz zu einem Versicherungsvertreter ist ein Versicherungsmakler nicht an ein einzelnes Unternehmen gebunden. Er ist gesetzlich verpflichtet, aus verschiedenen Angeboten am Markt eine passende Versicherung für Dich zu finden.

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    Transparenz über Vergütung

    Versicherungsmakler müssen ihre Kunden über Art und Herkunft ihrer Vergütung informieren. Dadurch hast Du als Kunde Transparenz darüber, wie der Makler bezahlt wird und kannst Angebote besser vergleichen.

Wer zahlt die Provision eines Versicherungsmaklers? 

Die Provision eines Versicherungsmaklers wird in der Regel von der Versicherungsgesellschaft gezahlt, bei der der Vertrag abgeschlossen wird. Der Makler erhält diese Vergütung als sogenannte Courtage für die Vermittlung und Betreuung des Versicherungsvertrags.

Für Dich als Kunde entstehen dadurch meist keine direkten Beratungskosten, da die Provision bereits in den Versicherungsbeitrag einkalkuliert ist. Du zahlst die Vergütung also indirekt über Deine Versicherungsprämie, nicht als separate Rechnung an den Makler.

Neben der einmaligen Abschlussprovision (AP) erhalten viele Makler zusätzlich eine laufende Bestandsprovision (BP). Diese dient als Vergütung für die fortlaufende Betreuung des Vertrags, beispielsweise bei Vertragsänderungen, Schadenmeldungen oder Fragen zur Versicherung.

⚠️ Wichtig: Versicherungsmakler sind gesetzlich verpflichtet, ihre Kunden transparent über ihre Vergütung zu informieren. In Deutschland ist dies unter anderem im Versicherungsvertragsgesetz (VVG) geregelt.

Beispiel: Bei der Vermittlung einer Lebens- oder Rentenversicherung erhältst Du ein Produktinformationsblatt (PIB) mit der Angabe der Effektivkosten.

Wie hoch ist die Provision eines Versicherungsmaklers? 

Die Höhe der Provision eines Versicherungsmaklers hängt stark von der Art der Versicherung und der Beitragshöhe ab. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen der Abschlussprovision (AP), die einmalig bei Vertragsabschluss gezahlt wird, und der Bestandsprovision (BP), die der Makler für die laufende Betreuung des Vertrags erhält.

Bei Versicherungen der Altersvorsorge oder Berufsunfähigkeitsversicherung liegt die Abschlussprovision häufig zwischen 2,5 % und 5 % der gesamten Beitragssumme. In der privaten Krankenversicherung wird die Provision häufig in Form von mehreren Monatsbeiträgen berechnet. Zusätzlich erhalten Makler in vielen Sparten eine laufende Bestandsprovision von etwa 1–2 % des Beitrags, die als Vergütung für Beratung, Vertragsservice und Unterstützung während der Laufzeit dient.

Bei Sachversicherungen wie Haftpflicht-, Hausrat-, Wohngebäude- oder Kfz-Versicherungen gibt es meist keine einmalige Abschlussprovision. Stattdessen erhält der Makler eine laufende Provision auf die Jahresprämie, die häufig zwischen 15 % und 30 % liegt.

⚠️ Wichtig: Die tatsächliche Höhe der Provision kann je nach Versicherungsunternehmen, Tarif und Vertragsgestaltung variieren. Die genannten Werte dienen daher nur als Orientierung für typische Marktprovisionen.

Versicherung

Provision (AP)

Provision (BP)

Krankenversicherung (PKV): Voll- und Zusatzversicherung

6-9 Monatsbeiträge

1-2 % Beitrag

Berufsunfähigkeitsversicherung: BU und BUZ

2,5-5,0 % Beitragssumme

1-2 % Beitrag

Lebens- und Rentenversicherung in der Altersvorsorge

3-5 % der Beitragssumme

1-2 % Beitrag

Sachversicherung: Haftpflicht, Hausrat, Wohngebäude, Rechtsschutz und KFZ-Versicherung

nichts

15-30 % der Jahresprämie

* die Provision Tabelle der Versicherungsmakler zeigt die Höhe des Verdiensts je Versicherungssparte an. Die Angaben sind "zirka"-Werte und treffen nicht auf jeden Vermittler zu.

Was verdient ein Versicherungsmakler pro Vertrag? 

Wie viel ein Versicherungsmakler pro Vertrag verdient, hängt von mehreren Faktoren ab – insbesondere von der Art der Versicherung, der Beitragshöhe und der Vertragslaufzeit. In der Regel erhält der Makler eine Abschlussprovision (AP), die als Prozentsatz der gesamten Beitragssumme berechnet wird.

Ein Beispiel aus der Lebensversicherung:

Beträgt der monatliche Beitrag 150 Euro und läuft der Vertrag 20 Jahre, ergibt sich eine Beitragssumme von 36.000 Euro (150 € × 12 Monate × 20 Jahre). Bei einem Provisionssatz von 2,5 % erhält der Versicherungsmakler eine Abschlussprovision von 900 Euro.

Zusätzlich können Versicherungsmakler bei vielen Versicherungen eine laufende Bestandsprovision (BP) erhalten. Diese wird während der Vertragslaufzeit gezahlt und dient als Vergütung für Beratung, Vertragsbetreuung und Unterstützung im Leistungsfall.

⚠️ Wichtig: Die genaue Höhe der Provision kann je nach Versicherungsart, Anbieter und Vertragsmodell unterschiedlich ausfallen.

Kurz erklärt:

Die Provision eines Versicherungsmaklers liegt je nach Versicherung meist zwischen 2 % und 5 % der Beitragssumme oder mehreren Monatsbeiträgen. Bei einer Lebensversicherung mit 150 € Monatsbeitrag und 20 Jahren Laufzeit kann die Provision beispielsweise 900 Euro betragen.

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Beispiel für die Ermittlung einer Provision in der privaten Krankenversicherung (PKV)

Bei der privaten Krankenversicherung wird die Provision häufig auf Basis der Monatsbeiträge berechnet. Üblich ist eine Abschlussprovision von mehreren Monatsbeiträgen.

Ein Beispiel:

Der monatliche Beitrag für eine private Krankenversicherung inklusive Pflegepflichtversicherung beträgt 500 Euro. Wenn der Provisionssatz 6 Monatsbeiträge beträgt, ergibt sich folgende Rechnung:

500 Euro × 6 Monatsbeiträge = 3.000 Euro Provision für den Vermittler

Diese Abschlussprovision erhält der Makler als Vergütung für Beratung, Vermittlung und Unterstützung beim Vertragsabschluss. Zusätzlich kann während der Vertragslaufzeit eine laufende Bestandsprovision gezahlt werden, die der Betreuung des Kunden und der Verwaltung des Vertrags dient.

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Wer zahlt Provision?

Versicherungsmakler erhalten ihre Provisionen nicht direkt von Dir als Kunden, sondern von der vermittelten Gesellschaft.

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Verdienen Makler an teuren Versicherungen mehr? 

Grundsätzlich kann ein Versicherungsmakler an Versicherungen mit höheren Beiträgen auch eine höhere Provision erhalten. Der Grund liegt darin, dass sich viele Abschlussprovisionen als Prozentsatz der Beitragssumme oder der Versicherungsprämie berechnen. Je höher also der Beitrag oder die Laufzeit eines Vertrags ist, desto höher kann auch die Provision ausfallen.

Allerdings bedeutet das nicht automatisch, dass ein Makler teurere Tarife empfiehlt. Versicherungsmakler sind gesetzlich verpflichtet, im Interesse ihrer Kunden zu beraten und geeignete Versicherungen auszuwählen. Grundlage dafür ist in der Regel ein sogenanntes Maklermandat, das den Makler dazu verpflichtet, die Interessen des Kunden gegenüber Versicherungsunternehmen zu vertreten und passende Angebote zu vergleichen.

Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, welche Rechte und Pflichten ein Makler gegenüber seinen Kunden hat, findest Du weitere Informationen in unserem Ratgeber zum Maklermandat.

🧮 Beispiel für die Ermittlung einer Provision in der Sachversicherung

Der Beitrag für eine Hausratversicherung ist 250 Euro im Jahr. Der Provisionssatz ist 15 Prozent auf den Jahresbeitrag. 250 Euro x 15 Prozent = 37,50 Euro Versicherungsmakler Provision pro Jahr.

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Provision vs. Honorarberatung: Welche Vergütungsmodelle gibt es? 

Eine Alternative zur provisionsbasierten Beratung ist die Honorarberatung. Dabei bezahlt der Kunde den Berater direkt für seine Beratungsleistung, meist in Form eines festen Honorars oder eines Stundenhonorars. Im Gegenzug erhält der Kunde häufig Zugang zu sogenannten Nettopolicen, also Versicherungsverträgen ohne eingerechnete Abschluss- oder Vertriebskosten.

Der Vorteil: Durch die Trennung von Beratung und Produktabschluss kann die Beratung besonders transparent und unabhängig erfolgen. Welche Form der Beratung sinnvoll ist, hängt jedoch stark von der individuellen Situation und dem gewünschten Versicherungsprodukt ab.

Wenn Du mehr über diese Modelle erfahren möchtest, findest Du hier weiterführende Informationen zur Honorarberatung sowie zur Nettopolice und deren Funktionsweise.

Gesetzliche Regelung: Wie ist die Provision von Versicherungsmaklern gesetzlich geregelt? 

Die Tätigkeit von Versicherungsmaklern und ihre Vergütung sind in Deutschland gesetzlich geregelt. Grundlage dafür ist unter anderem § 34d der Gewerbeordnung (GewO), der die Zulassung und Tätigkeit von Versicherungsvermittlern regelt. Makler müssen außerdem im offiziellen Vermittlerregister der IHK eingetragen sein.

Versicherungsmakler benötigen eine behördliche Erlaubnis und müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, etwa eine Sachkundeprüfung, eine Berufshaftpflichtversicherung und eine Registrierung im Vermittlerregister.

Auch das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) verpflichtet Makler dazu, ihre Kunden transparent über Art und Herkunft ihrer Vergütung zu informieren. Dazu gehört beispielsweise der Hinweis, ob die Vergütung über Provisionen des Versicherers oder über ein Honorar erfolgt.

Diese gesetzlichen Regelungen sollen sicherstellen, dass Versicherungsmakler im Interesse ihrer Kunden beraten und eine transparente Vergütung erhalten.

FAQ: Häufige Fragen zur Provision von Versicherungsmaklern 

Was verdient ein Versicherungsmakler an einer Versicherung?

Die Provision eines Versicherungsmaklers hängt von der Versicherungsart, der Beitragshöhe und der Vertragslaufzeit ab. Häufig liegt die Abschlussprovision bei 2 % bis 5 % der gesamten Beitragssumme oder bei mehreren Monatsbeiträgen. Zusätzlich erhalten Makler bei vielen Versicherungen eine laufende Bestandsprovision, die der Betreuung des Vertrags während der Laufzeit dient.

Wer zahlt die Provision eines Versicherungsmaklers?

Die Provision eines Versicherungsmaklers wird in der Regel vom Versicherungsunternehmen gezahlt, bei dem der Vertrag abgeschlossen wird. Für Dich als Kunden entstehen daher meist keine direkten Beratungskosten, da die Provision bereits im Versicherungsbeitrag einkalkuliert ist.

Müssen Versicherungsmakler ihre Provision offenlegen?

Ja. Versicherungsmakler sind gesetzlich verpflichtet, ihre Kunden über Art und Herkunft ihrer Vergütung zu informieren. Diese Informationspflicht ergibt sich unter anderem aus dem Versicherungsvertragsgesetz (VVG) sowie den gesetzlichen Regelungen für Versicherungsvermittler.

Können Versicherungsmakler auch ohne Provision arbeiten?

Ja. Neben der provisionsbasierten Beratung gibt es auch die Honorarberatung. Dabei bezahlt der Kunde den Berater direkt für seine Leistung, meist über ein festes Honorar oder ein Stundenhonorar. In diesem Fall werden häufig sogenannte Nettopolicen vermittelt, bei denen keine Vertriebsprovision im Versicherungsbeitrag enthalten ist.

Passt ein Versicherungsmakler zu Dir?

Für den Fall, dass Du einen ungebundenen Partner an Deiner Seite suchst:

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Quellen & rechtliche Grundlagen (Stand: März 2026)

Die Inhalte dieses Ratgebers basieren auf öffentlich zugänglichen gesetzlichen Grundlagen und Brancheninformationen zum Versicherungsvertrieb in Deutschland.

Gesetzliche Grundlagen

§ 34d Gewerbeordnung (GewO) – Zulassung und Tätigkeit von Versicherungsvermittlern

Versicherungsvertragsgesetz (VVG) – Informationspflichten und Beratungspflichten im Versicherungsvertrieb

Branchen- und Fachquellen

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) – Informationen zum Versicherungsmarkt

Vermittlerregister der Industrie- und Handelskammern (IHK) – Offizielle Registrierung von Versicherungsvermittlern

Hinweis:

Die genannten Provisionswerte stellen typische Marktspannen dar und können je nach Versicherungsprodukt, Anbieter und Tarif variieren.

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